Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung

Detaillierte Fachbeschreibung

Der Religionsunterricht an der Friedrich-Fröbel-Schule orientiert sich an unserem Leitbild: „Es ist selbstverständlich, verschieden zu sein – in Vielfalt gemeinsam weitergehen“. In diesem Sinne wird der Religionsunterricht auf der Grundlage ökumenischen Denkens und in konfessionsverbindender Weise gestaltet. Dies bedeutet, dass er sowohl für katholische und evangelische Schülerinnen als auch für Schülerinnen aus anderen christlichen Glaubensgemeinschaften sowie aus verschiedenen religiösen oder konfessionslosen Hintergründen offen ist.

 

Zielgruppen und Teilnahmebedingungen

Neben den katholischen und evangelischen Schülerinnen besuchen auch viele Kinder aus anderen christlichen Glaubensgemeinschaften, ohne konfessionelles Bekenntnis sowie eine größere Zahl muslimischer Schülerinnen unsere Schule. Diese haben die Möglichkeit, am Religionsunterricht teilzunehmen, ebenso wie an den Feierlichkeiten zu christlichen Festen. Die Teilnahme ist freiwillig und erfolgt unabhängig von der Religionszugehörigkeit.

 

Unterrichtsinhalte und Ausrichtung

Der Religionsunterricht stellt die Lebenswelt der Schülerinnen in den Mittelpunkt und fördert die Auseinandersetzung mit elementaren christlichen Erfahrungen. Dabei wird der Unterricht so gestaltet, dass er den unterschiedlichen religiösen und kulturellen Hintergründen der Schülerinnen gerecht wird. Die Inhalte werden je nach interkultureller und interreligiöser Vielfalt der Lerngruppen angepasst. Besonders im Bereich der Weltreligionen und deren Bräuche sowie Feste werden Themen behandelt, die zur Förderung interreligiöser Kompetenz und zum respektvollen Umgang mit verschiedenen Glaubensrichtungen anregen.

Offene und integrative Gestaltung

Der Religionsunterricht an unserer Schule ist explizit offen für ALLE Schüler*innen. Unabhängig von ihrem religiösen Bekenntnis sind alle Kinder eingeladen, sich aktiv in den Unterricht einzubringen und von den Erfahrungen anderer zu lernen. Dieser integrative Ansatz fördert die Entwicklung einer respektvollen Haltung gegenüber anderen Religionen und Kulturen und stärkt den Gemeinschaftssinn. Insbesondere durch die Auseinandersetzung mit anderen Religionen und deren Festen können interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen gefördert werden.

 

Ziele des Religionsunterrichts:

Ein zentrales Ziel des Religionsunterrichts ist es, allen Schülerinnen das Bewusstsein zu vermitteln, dass sie in ihrer religiösen Identität angenommen sind. Dieser Ansatz unterstützt sie dabei, ihren eigenen Glauben zu entwickeln und ihr Leben auf der Basis dieser Überzeugung selbstbewusst und gestärkt zu gestalten. Der Religionsunterricht eröffnet den Schülerinnen einen Raum, ihre persönliche Auseinandersetzung mit Glaubensfragen zu fördern und erlebbaren Glauben zu praktizieren.

Zudem sollen die Schülerinnen ein vertieftes religiöses Verständnis entwickeln und Vertrauen in die bedingungslose Annahme durch Gott finden. Ein weiteres Ziel des Unterrichts ist es, den Zugang zur kirchlichen Gemeinschaft zu fördern und den Schülerinnen eine Verbindung zu religiösen Institutionen zu ermöglichen.

Feste des Kirchenjahres

Die Feste des Kirchenjahres nehmen im Alltag der Schule einen hohen Stellenwert ein. Sie bieten der gesamten Schulgemeinschaft die Gelegenheit, gemeinsam zu feiern und religiöse Traditionen zu erleben. Diese Feste strukturieren das Schuljahr und tragen zur positiven Atmosphäre an der Schule bei.

Für Schüler*innen ohne Bekenntnis und aus anderen Religionen ist die Teilnahme an ausgewählten Festen des Kirchenjahres eine wertvolle Gelegenheit zur interreligiösen Auseinandersetzung und zur Entwicklung einer offenen Haltung gegenüber anderen Glaubensrichtungen. Durch das gemeinsame Erleben der Feste können religiöse Erfahrungen geteilt und das Verständnis füreinander gefördert werden.

Gottesdienste der Schulgemeinschaft

In Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche in Bensberg und der katholischen Kirche St. Joseph in Moitzfeld finden in der Schulgemeinschaft regelmäßig Gottesdienste statt. Auch zu wichtigen kirschlichen Festen und schulischen Veranstaltungen leisten die beiden Geistlichen der Gemeinden ihren Beitrag.

Hierzu gehören:

  • Heilige Drei Könige
  • Ostern
  • Erntedankfest
  • Weihnachten
  • Einschulung
  • Schulentlassung

Besondere Angebote der Schule

In der Regel finden die Vorbereitungen für Kommunion, Konfirmation und Firmung sowie die Feierlichkeiten in den Heimatgemeinden statt. Um den besonderen Bedürfnissen der Schüler*innen unserer Schule gerecht zu werden, bietet die Schule auf Wunsch der Eltern an

  • den Vorbereitungsunterricht im Rahmen des schulischen Religionsunterrichts durchzuführen sowie
  • die abschließenden Festgottesdienste mit der Schulgemeinschaft in einer der beiden Ortsgemeinden der Schule zu gestalten.

Diese besonderen Angebote finden im Wechsel statt, so dass maximal eine Vorbereitung und Feier pro Schuljahr möglich ist.

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