Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung

Unser Tag

Die Friedrich-Fröbel-Schule orientiert sich in der Tages- und Klassenstruktur an den besonderen Lern- und Entwicklungsbedürfnissen der Schüler*innen. Im Mittelpunkt stehen die individuellen Fähigkeiten, Bedürfnisse und Entwicklungsmöglichkeiten der Schüler*innen. Lernen erfolgt in kleinen Lerngruppen, mit viel Zeit für persönliche Förderung, praktische Erfahrungen und soziale Entwicklung. Die Klassenstärke wächst mit dem Altern der Schüler*innen. Während in der Eingangsstufe z.T. nur sechs Schüler*innen eine Klasse bilden, werden die Klassen der Berufspraxisstufe von dreizehn Schüler*innen besucht. Die Schüler*innen besuchen für zwei bis drei Jahre die jahrgangsübergreifenden Klassen der nachfolgend dargestellten Stufe. Beispielhaft für den Unterricht der jeweiligen Stufen findet sich ein Stundenplan.

In der Eingangsstufe werden die Schüler*innen an den Schulalltag herangeführt. Es geht um den Aufbau erster Beziehungen zu den Mitarbeiter*innen und der Bereitschaft, sich auf Lerninhalte einlassen zu können. Wichtige Schwerpunkte sind das soziale Miteinander, die Förderung von Kommunikation, Wahrnehmung sowie Motorik. Spielerische und handlungsorientierte Lernangebote unterstützen den Einstieg in die Schule. Im Stundenplan findet sich die Förderung sämtlicher Entwicklungsbereiche in allen Unterrichtsfächern wieder. Bei „Wahrnehmung“ stehen die Entwicklungsbereiche ein vorrangige Bedeutung.

Die Unterstufe baut auf den Erfahrungen der Eingangsstufe auf. Die Schüler*innen erweitern ihre Fähigkeiten in den Bereichen Sprache, Mathematik, Sachunterricht, Bewegung und kreatives Gestalten. Selbstständigkeit, soziale Kompetenzen und individuelle Lernwege stehen dabei im Vordergrund.

Unterstufe

In der Mittelstufe werden fachliche Inhalte vertieft und lebenspraktische Fähigkeiten weiterentwickelt. Die Schüler*innen lernen zunehmend eigenverantwortlich zu handeln, gemeinsam zu arbeiten und ihren Alltag aktiv mitzugestalten. Praktische Lernformen und projektorientiertes Arbeiten spielen zunehmend eine Rolle.

Stundenplan Ma

Die Oberstufe begleitet die Jugendlichen auf ihrem Weg in ein möglichst selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben nach der Schulzeit. In dieser wichtigen Lebensphase stehen die persönliche Entwicklung, die Vorbereitung auf das Erwachsenenleben sowie die individuelle Zukunftsplanung im Mittelpunkt. Die Schüler*innen werden dabei unterstützt, eigene Stärken zu entdecken, Entscheidungen zu treffen und Sicherheit im Umgang mit alltäglichen Herausforderungen zu gewinnen. Deshalb rücken Themen wie Behinderungsverarbeitung, Sexualität, Mobilität, Freizeitgestaltung und gesellschaftliche Teilhabe zunehmend in den Fokus des schulischen Lernens.

Durch vielfältige außerschulische Lernorte sammeln die Schüler*innen wertvolle Erfahrungen und erweitern ihre Kompetenzen für ein eigenständiges Leben. Einen besonderen Stellenwert haben Kooperationen – sowohl innerhalb der Stufe als auch mit externen Partnern, beispielsweise mit dem Gymnasium Herkenrath

Stundenplan Obst

Die Berufspraxisstufe bildet den Übergang von der Schule in das Erwachsenen- und Berufsleben. Im Mittelpunkt steht die Vorbereitung auf Arbeit und Beschäftigung. Die „Schülerfirma“ bietet einmal wöchentlich die Möglichkeit, sich in einem Arbeitsfeld zu betätigen. Darüber hinaus werden die Schüler*innen in „Arbeitslehrer“ auf die Arbeitswelt vorbereitet. Die Vorbereitung auf lebenspraktische Kompetenzen findet sich besonders in den Fächern Hauswirtschaft, Kochen und Einkaufen wieder. Die persönliche Zukunftsplanung findet im Fach BEO (Berufsorientierung) ihren Platz. Individuelle Perspektiven und die Zusammenarbeit mit Eltern, Werkstätten, Betrieben und weiteren Partnern sind dabei in der gesamten Zeit der Berufspraxisstufe von großer Bedeutung.

BPS
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